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Ausstellungszeit: 17.10. - 20.12.2019

Diese Ausstellung ist die 85. und wegen Umbaumaßnahmen letzte Ausstellung in dieser Form im Foyer der Universitätsbibliothek. Nach 19 Jahren Ausstellungsorganisation für die Bibliothek zieht Frau Dr. Klára Erdei als Kuratorin Bilanz und zeigt einige Schätze der Universitätsbibliothek, einen Querschnitt von den mittelalterlichen Handschriften und Wiegendrucken bis zu den modernen Künstlerbüchern der Gegenwart.

 
Plakat


„Die Bestände einer Bibliothek werden erst lebendig, wenn man mit ihnen arbeitet, sie erforscht oder präsentiert“, betont Erdei, die es als Betreuerin der Historischen Sammlungen als ihre Aufgabe sieht, mit wissenschaftlich-thematischen Ausstellungen Einblicke in die wertvollen Bestände zu geben und das kulturelle Erbe des Landes einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren. Dabei ist ihr die Zusammenarbeit mit der Universität und den Instituten besonders wichtig. Auf diese Weise konnte sich die Zentralbibliothek als Ausstellungsort zu einer festen Größe etablieren und bot Forschenden wie Studierenden gleichermaßen die Möglichkeit, ihre Arbeiten und Projekte vorzustellen.

„Als zweiten Schwerpunkt wollte ich bei uns der Gattung des Künstlerbuches, die es sonst in Museen und Galerien so schwer hat, eine Plattform geben“, sagt Erdei, „denn wo sonst sollte man diese einmalige Symbiose von Buch und Kunst zeigen, wenn nicht in einer Bibliothek?“
Dass die Auswahl der Exponate durchaus subjektiv erfolgte, ist Absicht, denn, so Erdei, „nach fast zwanzig Jahren Beschäftigung mit den Historischen Beständen sind mir einige Handschriften, Autographen und Bücher besonders ans Herz gewachsen und diese möchte ich noch einmal mit Ihnen teilen.“

Ausstellungskonzept: Dr. Klára Erdei

Eröffnung: 16. Oktober 2019, 19 Uhr im Foyer

Grußworte: Rainer Horrelt, Stellvertretender Direktor der Universitätsbibliothek

Einführung: Dr. Klára Erdei

Plakat: Vladimir Sitnikov

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