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Projekt Erschließung der Bordesholmer Handschriften der Universitätsbibliothek Kiel

Erschließung der Bordesholmer Handschriften der Universitätsbibliothek Kiel
 


Verantwortlich: Universitätsbibliothek Kiel, Stabsstelle Altbestand und Bestandserhaltung
Ansprechpartnerin: Dr. Klára Erdei
Kontakt: erdei@ub.uni-kiel.de
 



Federführung: Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel
Ansprechpartner: Dr. Christian Heitzmann, Leiter der Abteilung Handschriften und Sondersammlungen
Mitarbeiterin: Kerstin Schnabel M.A.
Kontakt: heitzmann@hab.de
Gefördert durch: Deutsche Forschungsgemeinschaft
 



Projektstatus: Beginn am 1.9.2013
Zeitplanung: 6 Jahre Laufzeit (zunächst für 3 Jahre bis 30.8.2016 bewilligt, um 3 Jahre bis 30.8.2019 verlängert) für ca. die Hälfte des Bestandes
 



Projektbeschreibung:   
Zielsetzung des auf drei Jahre geplanten DFG-Projekts der Universitätsbibliothek Kiel und des Handschriftenzentrums der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel ist die kodikologische Beschreibung und inhaltliche Erschließung der mittelalterlichen Handschriften aus dem Augustiner-Chorherrenstift Bordesholm, die den ältesten Teilbestand der Universitätsbibliothek Kiel bilden.

Von den über 650 Handschriften und Drucken, welche die Bibliothek des Stifts zum Zeitpunkt seiner Auflösung (1566) ausmachten, sind in Kiel 139 Handschriften und 163 Druckschriftenbände erhalten. Hierbei handelt es sich nicht nur um den wichtigsten mittelalterlichen Handschriftenbestand in Schleswig-Holstein, sondern auch um einen überregional im Hinblick auf Umfang und Geschlossenheit seltenen Überrest einer vorreformatorischen Klosterbibliothek. Die Bordesholmer Sammlung ist bisher nur durch einen veralteten gedruckten Katalog aus dem 19. Jh. zugänglich (Ratjen, Henning: Zur Geschichte der Kieler Universitätsbibliothek. Kiel 1862-1863.), der keine Tieferschließung nach heutigen Maßstäben bietet.

Es wird ein nach den Richtlinien der DFG angelegter Handschriftenkatalog in gedruckter und internetbasierter Form erstellt. Darüber hinaus soll der gesamte Bestand digitalisiert und die Erprobung einer neuartigen Erfassungsmethode für Wasserzeichen durchgeführt werden. Damit wird einerseits ein Arbeitsinstrument für unterschiedliche historische und philologische Disziplinen geschaffen, das vielfältige Forschungsansätze und ungehinderten Zugang ermöglicht. Andererseits wird Grundlagenarbeit zur Erforschung der klösterlichen Wissenskultur des Mittelalters geleistet. Die unter beiden Gesichtspunkten bislang vernachlässigte Region nördlich der Elbe wird damit in einem wesentlichen Punkt für die Forschung erschlossen.
 



Bezug zu anderen Projekten:
Die Erschließungsdaten werden auch in die Datenbank Manuscripta Mediaevalia eingebracht.