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Aktuelle Projekte


 

Im Folgenden finden Sie eine bild schiff innenfördeAuflistung der Projekte, mit denen sich der FID Nordeuropa
aktuell beschäftigt. Hauptsächlich betreffen sie
den Ausbau des Serviceangebots für Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen im Bereich der Nordeuropaforschung. Das erweiterte Angebot wird nach Abschluss der jeweiligen Projekte auf unserer Homepage bzw. über die Vifanord zur Verfügung stehen.

 

  1. Das technische Kernprojekt des FID Nordeuropa liegt in der Umstellung des Suchsystems der vifanord von einer Metasuche, die nach einer Suchanfrage immer neu Daten aus den einzelnen Datenbankausschnitten (Katalogen) abruft, zu einem indexbasierten Suchsystem (Discoverysystem), in dem die Trefferdaten bei uns vorgehalten werden. Der gesamte Umstellungsprozess, an dessen Ende auch die Oberfläche der vifanord erneuert sein wird, ist äußerst komplex und wird die gesamte Projektphase in Anspruch nehmen. Am Ende sollte nicht nur die Datenauswahl erheblich erweitert (auch aus Island, Grönland und von den Färöern werden Katalogausschnitte eingebunden), sondern auch der direkte Zugriff auf viele Volltexte deutlich verbessert sein.

 

  1. Der FID Nordeuropa beteiligt sich außerdem an mehreren kleinen Projekten im Bereich der Zugänglichmachung und Langzeitarchivierung von Forschungsdaten. Zusammen mit dem Hamburger Zentrum für Sprachkorpora und Prof. Steffen Höder (ISFAS der Universität Kiel) sollen in einem Pilotprojekt in proprietären Formaten vorliegende skandinavische Sprachkorpora aufbereitet und zugänglich gemacht werden. Daneben ist gemeinsam mit Prof. Karin Hoff (Skandinavisches Seminar, Göttingen) ein eigenes Projekt zur Erschließung des Nachlasses des dänischen Dichters Jens Baggesen in Planung.



Inzwischen umgesetzt:

  1. Freischaltung des Proxyservers, der es uns ermöglicht, einzelnen Personen unabhängig von ihrem Standort Zugriff auf lizenzierte Daten zu ermöglichen; zeitgleich haben bereits Verhandlungen mit Verlagen und anderen Anbietern begonnen, um solche Quellen gezielt einzelnen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus der Nordeuropaforschung zugänglich zu machen.

 

  1. Gemeinsam mit Litteraturbanken werden wir die Digitisation on Demand (DoD) auf den Weg bringen. Konkret beinhaltet dies, dass bei uns Digitalisierungswünsche – zunächst nur für urheberrechtsfreie Texte – abgegeben werden können. In vielen Fällen wird die Digitalisierung dann nicht bei uns, sondern im Rahmen von Litteraturbanken durch die UB Göteborg vorgenommen werden. Die anschließende Bearbeitung der Metadaten (v.a. Strukturdaten) übernimmt dann die UB Kiel. Die Daten sind dann über die gewohnten Nachweissysteme (natürlich auch die vifanord) frei zugänglich.

    Ein großer Vorteil dieses Systems ist, dass wir über die UB Göteborg auf den gesamten Fernleihbestand aller schwedischen Bibliotheken Zugriff haben und so unabhängig von unserem Bestand die meisten Digitalisierungswünsche erfüllen können.

 

                                                                                                 Foto: Jürgen Haacks, Uni Kiel